logo praesenta
logo logistik

logo praesenta

Umfassende Produkt-Sicherheit.

CE, GS, Reach, Rohs, Ökotex … wer blickt da noch durch? Was ist Pflicht, was ist Kür? Wir haben Ihnen einen Überblick der wichtigsten sicherheitsrelevanten Kennzeichnungen zusammengestellt und kurz und verständlich erklärt. Damit Sie den Durchblick behalten.



CE-Kennzeichnung

Die CE-Kennzeichnung zeigt, dass ein Produkt den Anforderungen entspricht, die die Europäischen Gemeinschaft (Communauté européenne = CE) dem Hersteller auferlegt. Mit der CE-Kennzeichnung eines Produktes erklärt der verantwortliche Hersteller, dass das Produkt allen anzuwendenden Gemeinschaftsvorschriften entspricht und alle vorgeschriebenen Konformitätsbewertungsverfahren durchgeführt wurden, z. B. Gefährdungsanalyse, Risikobewertung, Überprüfung der Normenkonformität. Das CE-Zeichen regelt den freien Warenverkehr in Europa und wird vom Hersteller in Eigenverantwortung angebracht. Folgende Werbeartikel-Produktgruppen müssen eine CE-Kennzeichnung aufweisen:

  • Spielzeug, z. B. Stofftiere, Reflektoren etc.
  • Elektrogeräte (batterie- bzw. netzbetrieben), z. B. Radiogeräte, Wetterstationen etc.
  • Persönliche Schutzausrüstungen, z.B. Sicherheitswesten

REACh = Registration, Evaluation, Authorisation of Chemicals

REACh steht für eine EG-Verordnung zur Registrierung, Bewertung und Zulassung von Chemikalien. Damit verpflichten sich Hersteller oder Importeure zur Ermittlung der gefährlichen Eigenschaften von Stoffen, wie z.B. giftig, krebserregend, umweltgefährlich (Chemikalien und Naturstoffe) und zur Abschätzung der Wirkungen auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt.



RoHS = Restriction of Hazardous Substances

RoHS bezeichnet die EU-Richtlinie 2002/95/EG zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten. Es dürfen keine Elektro- und Elektronikgeräte mehr auf den Markt gebracht werden, deren homogene Werkstoffe Grenzwerte der folgenden Stoffe überschreiten: Schwermetalle: Blei, Cadmium, Chrom VI, Quecksilber. Bromhaltige Flammschutzmittel: polybromierte Biphenyle (PBB) und Diphenylether (PBDE).



GS-Zeichen = geprüfte Sicherheit

Das Siegel Geprüfte Sicherheit (GS-Zeichen) bescheinigt, dass ein Produkt den Anforderungen des Geräte- und Produktsicherheitsgesetzes (GPSG) entspricht, die beispielsweise in Unfallvorschriften der Berufsgenossenschaften, DIN-Normen und Europäischen Normen oder anderen allgemein anerkannten Regeln der Technik konkretisiert sind. Diese eingeführte Zertifizierung soll den Benutzer und Dritte bei bestimmungsgemäßer Verwendung, aber auch bei vorhersehbarer Fehlanwendung vor Schaden sichern. Die GS-Kennzeichnung ist freiwillig. Das Zeichen signalisiert, dass das Produkt, auf dem es angebracht ist, „sicher“ für die Benutzung im Sinne der europäischen Rechtsprechung ist.



Oeko-Tex Standard 100 (Textilien)

Beim Oeko-Tex Standard 100 handelt es sich um eine freiwillige Kennzeichnung. Der international verbindliche Prüfkatalog beruht auf wissenschaftlich fundierten Parametern und wird jährlich dem aktuellen Stand der Gesetzgebung und Forschung angepasst. Im einzelnen umfasst der Kriterienkatalog:

  • Gesetzlich verbotene Substanzen wie krebserregende Farbstoffe
  • Gesetzlich reglementierte Stoffe wie Formaldehyd, Weichmacher, Schwermetalle oder Pentachlorphenol
  • Nach derzeitigem Wissensstand gesundheitlich bedenkliche, jedoch noch nicht gesetzlich reglementierte oder verbotene Substanzen wie Pestizide, allergisierende Farbstoffe oder zinnorganische Verbindungen
  • Parameter wie Farbechtheiten und ein hautfreundlicher pH-Wert, die der Gesundheitsvorsorge des Verbrauchers dienen.

IFS (International Food Standard)

Der IFS Food ist ein Standard für die Auditierung von Unternehmen, die Lebensmittel verarbeiten oder lose Lebensmittelprodukte verpacken. Der IFS findet nur Anwendung, wenn das Produkt "verarbeitet oder behandelt" wird oder wenn die Gefahr einer Produktkontamination während der Erstverpackung besteht. Der IFS ist für alle Einzelhändler (für alle Unternehmensgrößen, eigenständig oder nicht) und Großhändler mit ähnlichen Aktivitäten (z.B. Cash und Carry) entwickelt worden. Alle Einzelhändler und Großhändler müssen die Sicherheit ihrer "eigenen" Produkte garantieren, die sie verkaufen. Der IFS hilft, alle gesetzlichen Nahrungsmittel-Sicherheitsbestimmungen zu erfüllen, erläutert allgemeine Anforderungen für die betroffenen Lieferanten und liefert konkrete Antworten auf die hohen Sicherheitserwartungen der Kunden.

Links



Downloads

produksicherheit